| Installation |
|
In der Rubrik Hilfe finden Sie auch eine kompakte Anleitung für die Installation der Antennenanlage sowie für die Konfiguration des Routers/PCs. 1. Nach der Abholung Ihres Paketes, kontrollieren Sie zunächst ob folgendes enthalten ist:
2. Anbringung der Empfangsantenne Zunächst achten Sie bitte auf folgende Hinweise:
2.1 Installation der Antenne außem am Gebäude a) Zunächst ist ein passender Installationsort für die Empfangseinheit zu finden. Ein störungsfreier Empfang erfordert in aller Regel freie Sichtverbindung von der Antenne zum Sendemast (eine entsprechende Liste unserer Zugangspunkte finden Sie im Menüpunkt "Verfügbarkeit"). Das heißt, es dürfen keine Hindernisse wie Gebäude, Bäume etc. zwischen der Antenne und Sendemast liegen. Nur dann wird regelmäßig ein ausreichender Empfangspegel erreicht. Bei Zweifeln oder kleineren Hindernissen wie ein kleiner Baum führen Sie vor der Montage einen Empfangstest - wie weiter unten bei der Empfängerausrichtung beschrieben - durch. Benutzen Sie hierzu das bereits funktionstüchtige, von uns "vorgecrimpte" und getestete 20m Outdoor-Kabel. b) Die Antenne ist für die Montage an einem Mastrohr ausgelegt. Für die Montage kommen daher vorhandene oder neue Antennenmasten, kleine Mastmontagewinkel für die Hauswand oder bspw. auch Balkongeländer in Betracht. Die Antenne darf nur senkrecht montiert werden, wobei dann der Pfeil auf der Rückseite nach oben weist und der Anschluss für das Kabel sich unten befindet. Bitte beachten Sie bei der Montage, dass Sie keinerlei Veränderungen (zusätzliche Gewinde etc.) am Gerät vornehmen dürfen. Das notwendige Montagezubehör finden Sie im Karton, indem auch die Einheit enthalten ist. Schrauben Sie die 2 Gewindestangen so in 2 gegenüberliegende Gewinde auf der Rückseite der Antenne, dass die Seite mit dem Schlitz für einen Schlitzschraubenzieher zum Festziehen sichtbar bleibt. Ziehen Sie damit die Gewindeschrauben leicht fest (keine Gewalt!). Halten Sie anschließend die Einheit an das Montagerohr/-Mast, schieben Sie die Halterungsschelle über die Gewinde und schrauben Sie die Schelle mit den mitgelieferten Unterlegscheiben und Muttern mit der Hand locker an. Noch nicht festziehen, Sie müssen den Empfänger erst noch ausrichten. Dazu müssen Sie erst das Kabel anschließen. 2.2 Verlegung und Anschluss des Verbindungskabels Das wetterfeste Anschlusskabel (20m) verbindet die Antenne mit dem Netzteil (Indoor-Unit) im Innenbereich. Hierzu nehmen Sie das Ende vom Kabel, welches die schwarze Schutzkappe enthält. Das andere Ende des Kabels wird mit der Antenne verbunden. Nutzen Sie den Gummipropfen, welcher an der Antenne befestigt ist, damit auch bei schlechtem Wetter gewährleistet ist, dass kein Niederschlag in die Antenne eindringen kann. Sollte der Gummipropfen nicht eingesetzt werden, fallen eventuelle Reparaturkosten zu Ihren Lasten. Das Kabel muss bis in den feuchtigkeitsgeschützten Innenraum geführt werden. Es darf bei der Verlegung nicht gequetscht, stärkerem Zug ausgesetzt oder um scharfe Kanten gezogen werden. Der im Innenraum befindliche Stecker wird nun mit dem Netzteil (auch Indoor-Unit genannt) verbunden, und zwar mit der „RADIO“ bezeichneten Buchse. Verbinden Sie niemals andere Geräte wie PC o.ä. mit dieser Buchse. Andere Geräte könnten durch die Versorgungsspannung auf dieser Buchse beschädigt werden! Fehlt noch das Netzkabel aus dem Karton (das zweite Netzkabel mit dem Netzstecker für Großbritannien können Sie entsorgen), und Sie sind startbereit für den Empfangstest und die Empfängerausrichtung. Stecken Sie dazu das Netzkabel ein. 2.3 Empfängerausrichtung Die Antenne muss in waagerechter und senkrechter Richtung auf den Sendemast ausgerichtet werden. Die Ausrichtung ist optimal, wenn die breite Fläche der Antenne genau Richtung Sendemast zeigt. Als effektive Kontrolle des Empfangspegels und als Hilfe bei der Ausrichtung befindet sich unten an der Antenne neben dem Anschluss des Kabels eine Leuchtbalkenanzeige. Je mehr grüne LED’s leuchten, desto besser ist der Empfangspegel. Eine rote Lampe bedeutet kein Empfang (falsche Richtung oder massive Hindernisse). Der Empfänger benötigt nach dem Herstellen der Stromversorgung ca. 2 Minuten, um zu starten und Sendestationen zu finden. In dieser Zeit leuchten keine der rechteckigen Balken-LED’s. Drehen Sie nach dem Erscheinen der ersten Balken-LED’s die Antenne langsam (!) so, dass die max. Anzahl von grünen Balken-LED’s erscheint. Probieren Sie auch leichte Änderungen in horizontaler Richtung (durch teilweises oder komplettes Lösen einer Schelle). Je nach Wohnlage zum Mast muss die Antenne aus der Senkrechten heraus deutlich nach oben zum Mast zeigen (bspw. x° in XY). Dies kann durch Unterlegen im unteren Bereich bzw. durch eine entsprechende Ausrichtung des Befestigungsrohrs erreicht werden. Folgende Werte sind bei freier Sicht typisch bzw. müssen mindestens erreicht werden: min. 3 Balken für piper:air min. 4 Balken für piper:phone Sollten Sie weniger als die typische Werte erzielen, besteht entweder keine freie Sicht zum Sender oder die Ausrichtung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung ist nicht optimal. Verbessern Sie die Ausrichtung oder (bei nicht freier Sicht) suchen Sie einen besseren Installationsort. Wenn bei Ihnen nicht der Mindestwert erreicht wird, kann Ihr Empfänger nicht auf Dauer zuverlässig arbeiten und wir müssten ihn aus Gründen der Netzqualität deaktivieren (Wir bekommen die Empfangspegel aller Empfänger angezeigt und werten diese regelmäßig aus). Können Sie trotz umfangreicher Bemühungen (ggfs. inkl. Dachbegehung durch einen Fachbetrieb) nicht den Mindestempfangspegel erreichen, kontaktieren Sie unseren Service. Nachdem Sie nun hoffentlich eine optimale Position und Ausrichtung gefunden haben, schrauben Sie die Empfangseinheit ohne größeren Kraftaufwand (nach fest kommt lose!) fest. Ihr Antenne ist damit funktionsbereit. Es verbleibt die Aufgabe der Verbindung der Antenne mit dem Router und den PC’s. Sonderfall: Mehrere Parteien mit eigenen Verträgen nutzen gemeinsam eine Antenne. In diesem Fall muss an den „ETHERNET“-Anschluss der antenne zunächst ein herkömmlicher Netzwerkswitch als Verteiler (typischerweise 5-Port-Ausführung, Kosten ca. 25,-€) angeschlossen werden. An diesen Switch werden dann die Router (bei Einzelplatz auch PC’s) der verschiedenen Parteien angeschlossen. 3.Anschluss von Router und PC’s An den mit „ETHERNET“ bezeichneten Anschluss der Inneneinheit schließen Sie in der Regel einen DSL-Router an. In Frage kommen alle gängigen DSL-Router ohne oder integriertes DSL-Modem. Ein Router ermöglicht den Anschluss mehrerer PC’s und deren gleichzeitige Nutzung der Internetverbindung. Gleichzeitig schützt ein Router die angeschlossenen PC’s wirksam vor Attacken und Zugriffen aus dem Internet (ersetzt aber kein Antivirusprogramm!) Der „ETHERNET“-Anschluss an der Inneneinheit wird mit dem „WAN“-Anschluss am DSL-Router mittels des dem Router beiliegenden Netzwerkkabels verbunden. Danach sollte sowohl die „ETH“-Lampe an der Inneneinheit als auch die „WAN“-Lampe am Router leuchten. Wenn nicht, unterstützt Ihr Router wahrscheinlich keine Auto-MDX und Sie benötigen ein sogenanntes Crossover-Kabel. Leuchtet die „ETH“-LED dann immer noch nicht, haben Sie wahrscheinlich ein Problem mit dem Verbindungskabel zum Empfänger (Stecker nicht ordnungsgemäß montiert). In den LAN-Anschlüssen des Routers werden die einzelnen PC’s angeschlossen, die über eine Netzwerkkarte verfügen müssen. Typische Router bieten 4 LAN-Anschlüsse. Die Anschlusskabel für PC’s müssen in der Regel getrennt erworben werden. Es besteht die Möglichkeit, die Kabelverbindung zwischen Router und PC durch eine Funkverbindung (WLAN) zu ersetzen. In diesem Fall benötigen Sie einen WLAN-Router (ohne DSL-Modem) und WLAN-Empfänger (USB) für jeden PC. Achten Sie bei Verwendung von WLAN auf eine sichere Verschlüsselung (WPA oder WPA2), damit nicht jeder im Umkreis von einigen 100m Ihren Internetzugang mithören oder mitbenutzen kann. Verwenden Sie typisches WLAN im Frequenzbereich 2.4 GHz (Bezeichnung 802.11g), keinesfalls aber im Frequenzbereich 5 GHz (802.11a) Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Verbindung zu den PC’s durch eine Vernetzung über das hausinterne Stromnetz zu realisieren. Entsprechende Produkte sind u.a. vom Hersteller Devolo unter der Bezeichnung „dlan“ im Handel. Sie können schließlich – auch wenn wir davon abraten - an den „ETHERNET“-Anschluss an der Inneneinheit auch direkt einen PC-Einzelplatz anschließen. Dieser muss über sog. PPPoE-Clientsoftware verfügen und sollte unbedingt eine Firewallsoftware installiert und aktiviert haben. Beide Voraussetzungen erfüllt von Hause aus als einzige Windows-Version Windows XP mit Service Pack 2. Für den direkten Anschluss eines PC’s benötigen Sie ein sogenanntes Crossover-Netzwerkkabel. Fertig! 4. Schlussbemerkung Wir hoffen, diese Anleitung hat Ihnen bei der Installation geholfen. Wenn bei Ihnen noch Fragen offen geblieben sind oder Sie Kritik oder Anregungen zur diese Anleitung haben, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. senden! Sie helfen uns mit Ihren Rückmeldungen bei unserer laufenden Produkt- und Serviceverbesserung.
|

